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02.04.2014

INSTAGRAM | Ein bisschen Frühling.

Seit ich mir 2011 mein nun nicht mehr ganz so aktuelles iPhone zulegte, bin ich begeisterte Nutzerin von Instagram. Mein Feed besteht im Wesentlichen aus den kleinen Zaubermomenten des Alltags zwischen Stuttgart und Bodensee, dem ein oder anderen #badqualityfrontcameraselfie und ein bisschen #foodporn - wobei letzteres meiner Meinung nach so ziemlich der beste Hashtag überhaupt ist. Neben #catsofinstagram, versteht sich. Für mich ist Instagram mehr oder weniger die alltagstauglichere Version von Twitter, denn ein paar dutzend Bilder sind bedeutend schneller angeschaut als die gleiche Zahl an Tweets gelesen. Ich mochte Twitter zwar immer sehr gern, allerdings fehlt mir inzwischen die Zeit, mich durch die Wortberge zu wühlen, die täglich meine Timeline fluten. Außerdem liebe ich es, Alltagsmomenten aus der ganzen Welt folgen zu können, denn Bilder kennen keine Sprachbarrieren.

Momentan bin ich auf Frühlingsfang unterwegs. Es gibt in all dem Blühen und Wachsen so viel Schönes zu entdecken.


Falls ihr mir folgen möchtet, findet ihr mich - Überraschung! - unter @einhornmaedchen.


Verbringt ihr auch so gern Zeit auf Instagram? Ihr dürft mir gern auch euren Namen verraten, ich bin immer auf der Suche nach neuen Gesichtern.



12.01.2014

Wochenrückblick 02/14 | Pulloverliebe

Hallo meine lieben Schneeflöckchen ... gut, diese Anrede sollte ich mir wohl schätzungsweise  für April sparen, wenn dann möglicherweise tatsächlich mal Schnee liegt. Sei's drum.


Gut, dass Blogger Fotos mit einem Klick größer macht. Versucht's mal!
Gestern dachte ich mir, dass es an der Zeit wäre, das Stativ und den Fernauslöser zu testen, die mir der Weihnachtsmann netterweise unter den Baum legte. Nun, was das Stativ anbelangt, war alles wunderbar. Jedoch ist der Fernauslöser leider nicht mit meiner Kamera kompatibel, wie ich einige Stunden des Handbuch-Blätterns später fertstellte. Ärgerlich. Ich versuchte dennoch, meiner ursprünglichen Intention nachzugehen und meinen fabelhaften Lieblingspullover abzulichten, den ich mir selbst zu Weihnachten schenkte. 
Es handelt sich hierbei um diesen wunderbar kuscheligen Strickpullover von mint&berry. Er ist angenehm locker Oversize und trägt sich meiner Meinung nach am besten über den klassischen H&M-Jersey-Minis und Leggings (Anmerkung: da ich allerdings seit Jahren keine Hosen jenseits der Jogging-Variante anhatte, kann ich da aber auch nicht viel Gegenteiliges berichten).



Leider machten mir das fehlende Tageslicht und der nun doch nicht verfügbare Fernauslöser die Sache nicht gerade einfach. Mal ganz abgesehen davon, dass ich seit längerem keine Selbstportraits jenseits der Smartphone-Kamera mehr gemacht habe. Ich sehe da noch viel Verbesserungspotential und verspreche hoch und heilig, dass ich daran arbeite, Bilder zu machen, auf denen man die entsprechenden Kleidungsstücke auch tatsächlich sieht. Idealerweise bei Tageslicht. Also, falls das überhaupt jemanden interessiert.


Und sonst so? Zum Wochenrückblick.


* Die Weihnachtsgeschenke, die ich mir von der Familie nachschicken ließ, kamen bei mir an - das Auspacken war ein wenig wie ein zweites Fest - ich habe 2013 so viele wunderbare Sachen bekommen.

* Im Zuge dessen war ich schwer damit beschäftigt, glückselig auf dem Mini-E-Piano zu klimpern, das mir mein Freund am 24. überreichte. Nachdem ich nun 2,5 Jahre von meinem Klavier getrennt bin, macht mich diese Möglichkeit überglücklich. 49 Tasten!

* So einige Zeit habe ich auch damit verbracht, mich über meinen Laptop zu ärgern, auf dem ich inzwischen mehrere, für mich wichtige Programme nicht mehr installieren kann. Der darf noch nicht in den Ruhestand, er muss noch eine Weile aushalten.

* In meinem Russisch-Kurs lernte ich diese Woche, wie ich ausdrücken kann, dass meine Französisch-Kenntnisse miserabel sind. Nützlich!

* Gelesen: 
An dieser Stelle werden sich in nächster Zeit wohl vermehrt ältere Werke finden, da ich meinen Kindle aktuell mit vielen kostenlosen E-Books gefüllt habe, die meist um 1900 angesiedelt sind. Weil ich unter anderem Literaturwissenschaft studiere, ist das auch in dieser Hinsicht ganz nützlich.

Alfred Henschke - Deutsche Literaturgeschichte in einer Stunde. Von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart. (1922) - Oder auch: Das vielleicht schwülstigste Buch über Literatur in diesem Sonnensystem. Ich habe mich stellenweise arg damit gequält, dass die Beschreibungen so krampfhaft verkünstelt sind, da jemand hier offenbar unbedingt sein eigenes Schriftstellertum raushängen lassen musste. Dennoch ist gerade dieser Pathos - wohl entgegen seiner Intention - stellenweise ungemein unterhaltsam.

Lew Tolstoi - Die Kreutzersonate. (1890) - Oder auch: Die Gesellschaft ist verkommen und nur die Keuschheit kann uns retten. Trotz unübersehbar geschwungener Moralkeule sehr angenehm zu lesende, interessante Erzählung über den Mord eines latent aufbrausenden Mannes an seiner Frau - nur beim Nachwort hat's mich dann doch gegruselt.

* Gehört: 


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LastFM, super Sache. Wer hier irgendeinen Zusammenhang zwischen den Interpreten findet, bekommt von mir einen virtuellen Keks.



Ich wünsche euche einen guten Start in die neue Woche!

22.12.2013

„Früher war mehr Lametta!“ | Teil II: Weihnachtliches aus Ulm und Esslingen

Einen frohen vierten Advent allerseits! Auch wenn ich persönlich den Adventssonntagen zugegebenermaßen fast keine Beachtung mehr schenke, sind sie doch ein guter Maßstab, wie viel Zeit noch bis Weihnachten bleibt. Gestern besorgte den Päckcheninhalt für meine Gewinnspielgewinnerin und nun habe ich eigentlich alle Geschenke beisammen. Und da ich gerade noch einen ruhigen Moment habe, kommt hier das zweite Paket Weihnachtsimpressionen.


Wie steht's bei euch? Gut vorbereitet oder im Weihnachtsstress?










Auf dem Weihnachtsmarkt in Ulm kamen wir leider erst recht spät an. In erster Linie war es dunkel. Und fürchterlich voll. Aber die kleinen, charmanten Gässchen des Münsterplatzes und der gute Glühwein machten die drohende Platzangst wett. Wir verweilten nur einen Becher Glühwein lang, was ich recht schade fand. Glücklicherweise ergibt sich jedoch heute Abend noch mal die Gelegenheit, dort vorbei zu schauen.
















Der Esslinger Weihnachtsmarkt mit angeschlossenem Mittelaltermarkt ist wirklich riesig. Er zieht sich fast durch die komplette Innenstadt. In dem sonntäglichen Gedränge war es auch dementsprechend schwierig, irgendwas bildlich festzuhalten - in erster Linie waren wir darauf bedacht, uns nicht aus den Augen zu verlieren. Allerdings ist der Markt durchaus einen Besuch wert.

Einen dieser wunderbaren Einhorndrucke bekam ich übrigens von meinem Vater geschenkt - der liegt nun in meinem Zimmer und wartet darauf, einen guten Platz an der Wand zu bekommen.

13.12.2013

„Früher war mehr Lametta!“ | Teil I: Weihnachtliches vom Bodensee

Hallo meine Lieben - alles gut bei euch? Die alljährliche Erkältungswelle hat mich nun auch erwischt - natürlich immer dann, wenn es gerade ohnehin mehr als genug zu tun gibt - aber während ich schniefend an meinem Tee nippe, wollte ich für euch die Impressionen des letzten Wochenendes Revue  passieren lassen und ein paar Schnappschüsse mit euch teilen. Geknipst habe ich viel -  damit dieser Post dennoch keine unendlichen Ausmaße annimmt, habe ich ihn aufgeteilt. Heute berichte ich euch vom Weihnachtsmarkt in Konstanz, Sonntag folgen Ulm und Esslingen.


***

Am Freitagabend bekam ich lang geplanten Besuch von meinen Eltern und meiner Schwester, die trotz Sturm die gut 700 km Weg auf sich nahmen - Spontanbesuche sind bei dieser Distanz eben nicht drin. Und da sie erst am späten Abend hungrig ankamen, kochte ich seit längerer Zeit mal wieder etwas aufwändiger. Meine Nudel-Tofu-Kreation mundete, auch wenn ich nicht dazu kam, sie bildlich festzuhalten, da sie sofort verschlungen wurde. Besser sah es beim Nachstisch aus. Die liebe Lisa von Very Classy  hatte vor einer Weile im Rahmen ihres veganen Backspecials ein Rezept für Apfeltaschen gepostet, das mir sehr zusagte - kurzerhand nahm ich den freitäglichen Besuch zum Anlaß, das selbst mal zu probieren. In meiner Variante habe ich den Zucker durch Stevia ersetzt und statt Soja- Mandelmilch verwendet. Scheinbar gelungen, denn mein Vater war derart begeistert, dass er sich dieses Dessert nun auch von mir zum Geburtstag wünscht.


Serviert wurden die Apfeltaschen mit Vanille-Eis - empfehlenswert lecker!


Nach einer viel zu kurzen Nacht besuchten wir am nächsten Tag den Konstanzer Weihnachtsmarkt. Es war, wie erwartet, ziemlich voll in der Stadt. Wir wärmten uns an weißem Glühwein - mein neuer Favorit - und knabberten ein paar Maroni - ich bin noch unentschlossen, ob die mir zusagen oder nicht.
Die besondere Lage des Weihnachtsmarktes am See mag ich ja sehr, nur war die Stimmung bei Tageslicht und ohne Schnee nicht ganz so weihnachtlich. Dennoch schlenderten wir lange am See entlang und bestaunten schönes und kurioses an den Ständen.













Irgendwann kam ich auf die Idee, das Bildformat meiner Kamera zu ändern, da ich 16:9 eigentlich schon immer viel spannender fand, als das normale Bildformat. Gesagt, getan. Die folgenden Bilder entstanden nach dem Formatwechsel.











Ein wenig Zeit verbrachten wir auch am See in Radolfzell, wo wir zufälligerweise sehr schönes Licht erwischten. Auch dort waren wir auf dem Weihnachtsmarkt, der zufälligerweise genau an diesem Wochenende stattfand, allerdings habe ich davon keine Bilder gemacht.







Meine Wenigkeit wurde vom Schwesterherz geknipst.
Hatte ich schon mal meine Liebe zu Schwänen erwähnt? Am See zu wohnen, hat durchaus seine guten Seiten. Bevor ich mich jetzt aber noch weiter in der virtuellen Welt verliere, sollte ich langsam meine Augen schließen - wann ist es schon wieder morgens um drei geworden?


Wie steht's bei euch, wart ihr schon auf dem Weihnachtsmarkt?

P.S.: Die Weihnachtsverlosung läuft nur noch bis heute Abend - schnell anmelden!

30.08.2013

Sonnenschein und Schwanensee

Dass ich mich in den letzten Tagen nicht zu Wort gemeldet habe, liegt vor allem daran, dass sich meine Wohnsituation gerade drastisch verändert und ich mich allgemein mit viel unschönem Krims und Krams beschäftigen muss. "These are desperate times, Mrs. Lovett. Desperate measures are called for."

Umso angenehmer war es daher gestern, ein paar der letzten Sonnenstrahlen einzufangen und durch den Park spazieren zu können. Meine liebsten Freunde, die Schwäne, haben mir dabei netterweise Gesellschaft geleistet und wahre Modelqualitäten an den Tag gelegt. Hier ein wenig Anschauungsmaterial für euch:












Heute konnte ich endlich den Schlüssel für mein verhasstes Wohnheimzimmer abgeben und verbrachte abgesehen davon ein paar nette Stunden bei bestem Wetter am schönen Bodensee. Zu studieren wo andere Urlaub machen, hat schon seine Vorteile - im Sommer zumindest.

Wie genießt ihr die letzten warmen Tage des Sommers?